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Wuppertaler Ausbildungsbörse 2018

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Begleitheft zur Wuppertaler Ausbildungsbörse 2018

PORTRÄT VERSTÄNDNIS

PORTRÄT VERSTÄNDNIS FÜR TECHNIK UND MENSCHEN PORTRÄT FRANZISKA HORSTKAMP Manche Erkrankungen können nur unter Verwendung von Röntgenstrahlen, Ultraschall und weiteren, bildgebenden Verfahren diagnostiziert und therapiert werden. Techniken, für die sich Franziska Horstkamp (21) schon während der Schulzeit interessierte – eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten in einem Versorgungszentrum der radprax-Gruppe war für sie daher der richtige Schritt. „Mir war schon früh klar, dass ich nach der Schule im medizinischen Bereich und mit Menschen arbeiten möchte“, blickt Franziska Horstkamp auf ihre Entscheidung zurück, sich bei der Wuppertaler radprax-Gruppe zu bewerben. Diese bildet ein medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in den Bereichen Radiologie, Nuklearmedizin, Kardiologie und Strahlentherapie – mit 13 Standorten in acht Städten zählt das Unternehmen zu den führenden Praxis-Verbünden Nordrhein-Westfalens. Als Medizinische Fachangestellte hat Franziska Horstkamp zwar auch mit „Klassikern“ wie dem Legen eines venösen Zugangs zu tun; grundsätzlich verlangt ihre Ausbildung aber vor allem ein technisches Know- How für die unterschiedlichen Geräte, die es in der Radiologie zu bedienen gilt. Am Standort im Wuppertaler Petrus-Krankenhaus gehören Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT), Computertomographie (CT), Digitales und Konventionelles Röntgen sowie Ultraschall und Strahlentherapie zu den angebotenen Leistungen. Seit Beginn ihrer Ausbildung nimmt Franziska Horstkamp die wichtige Rolle der Vermittlerin zwischen Arzt und Patient ein. Bei größeren Untersuchungen sind zwar Ärzte anwesend, auch, um Patienten über bestimmte Vorgänge wie etwa eine Kontrastmittelgabe aufzuklären. In den meisten Fällen arbeiten Medizinische Fachangestellte aber eigenständig und tauschen sich im Anschluss mit dem behandelnden Arzt aus. © Robert Targan Organisationstalent gefragt Als Auszubildende wurde und wird Franziska Horstkamp Schritt für Schritt an neue Aufgaben herangeführt. Im ersten Jahr erfolgt der Einsatz hauptsächlich im Anmeldebereich, damit der Kern der einzelnen Abteilungen vermittelt werden kann. Schon hier genießt das richtige Gespür für Menschen einen hohen Stellenwert – Franziska Horstkamp weiß: „Menschen, die in ein Krankenhaus kommen, sind natürlich nicht immer gut gelaunt. Da muss man einfühlsam sein und auf jeden einzelnen eingehen können. Hat der Patient während einer Untersuchung Schmerzen, klären wir ihn über die Wichtigkeit der Maßnahme auf, bevor er im Bett wieder Ruhe finden kann.“ Etwaige Berührungsängste abzulegen, so Franziska Horstkamp, lerne man im Laufe der Ausbildung schnell. Neben diesen empathischen Fertigkeiten ist in dem Beruf aber auch ein organisatorisches Talent gefragt: Termine koordinieren, Prioritäten abschätzen, Behandlungsräume vorbereiten. Ein gewisses Durchsetzungsvermögen schadet ebenfalls nicht, muss ungeduldigen Patienten im Wartezimmer doch schon mal in aller Ruhe die Behandlungsreihenfolge erläutert werden. Nacht-, Schicht- und Wochenenddienst sind in der Ausbildung noch kein Thema, gehören aber bei der späteren Berufsausübung natürlich dazu. Einfühlsamkeit ist oberstes Gebot Die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten verläuft dual über drei Jahre. Im ersten Ausbildungsjahr besuchte Franziska Horstkamp einmal wöchentlich die Berufsschule und bekam dort hauptsächlich medizinische Zusammenhänge vermittelt; im zweiten Jahr kommt nun ein weiterer Unterrichtstag dazu. Reicht es für die Berufsentscheidung aus, Freude am Fach Biologie mitzubringen? „Allgemeines Interesse für Naturwissenschaften und anatomische Zusammenhänge ist schon sehr hilfreich“, so die Auszubildende. „Ist dieses vorher nicht vorhanden, wird es sich später wohl auch nicht mehr einstellen.“ Was man an keiner Schule lernen kann, ist der professionelle Umgang mit schicksalhaften Krankheitsverläufen. Zu nah darf man die Geschichten der Patienten nicht an sich heranlassen – Einfühlsamkeit ist jedoch oberstes Gebot: „Das Schlimmste ist wohl, wenn jemand krank ist und dafür nicht ausreichend Verständnis erhält“, sagt die angehende Medizinische Fachangestellte. Nach der dreijährigen Ausbildung ist eine Übernahme durch radprax möglich. Generell winken gute Job-Aussichten, Weiterbildungsmöglichkeiten oder gar ein Medizinstudium. Wofür sich Franziska Horstkamp auch entscheiden wird: Man merkt, dass sie sich in ihrem Fachbereich sehr wohl fühlt. Ansprechpartnerin: Frau Christina Ransmayr (0202) 2489-1154 radprax Gesellschaft für Medizinische Versorgungszentren mbH Personalmanagement Bergstr. 7-9, 42105 Wuppertal E-Mail: bewerbung@radprax.de 16 | AUSBILDUNGSBÖRSE 2018

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