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HEINZ Magazin Oberhausen 12-2016

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HEINZ Magazin Februar 2016, Ausgabe für Duisburg, Oberhausen, Mülheim

STARTPHASE FEBRUAR

STARTPHASE FEBRUAR Postrock im Duisburger Djäzz Rock aus den Untergenres Hard- und Posterwartet die Besucher beim Konzert von Monophonist und Shipwrecks am 11.2. ab 20 Uhr im Djäzz. Über Monophonist heißt es: sehr gute, ungestüme Arrangements, swingt, stresst, aber nimmt dich mit. Und die Shipwrecks sind ein Postrock-Quartett aus Köln, die abgehen wie Fritz’ Katze, aber auch lieblich und zart können. Arty-Farty-Stute trabt wieder Allein ein paar Klicks auf ihrer Neon-Flimmer-Homepage machen total wuschig. Wem wuschig werden wuschig ist, dem kann das Abstrusitätenkabinett von Hgich.T nix anhaben. Anderen schon. Am 13.2. lädt das Hamburger Künstler-Kollektiv zum Feiern des Verstörtwerden durch die aktuelle Kuriositätensammlung „Megabobo“ ins Oberhausener Druckluft ein; 21 Uhr, 16 €. Bülent Ceylan sagt „Kronk“ Mit seinem Programm „Kronk“ wird Bülent Ceylan aller Voraussicht nach am 28.2. ab 19 Uhr das Publikum in der König-Pilsener- Arena Oberhausen amüsieren. Denn bei diesem Comedian lachen Deutsche und Türken gemeinsam über groteske Klischees und herrlich schräge Charaktere. Begriffe wie „Integration“ und „Kopftuchstreit“ erscheinen dann nur noch wie Nebel. JAN MEININGHAUS Blutige Kunst Was wäre Heavy Metal ohne Horror-Artwork?! In Bochum haben es die blutrünstigen Plattencover der Headbanger-Zunft nun in die Galerie geschafft: „Painted In Blood“ heißt die Schau in der Sold Out Gallery (Königsallee 16), die ab dem 5.2. (18 Uhr) Werke von Thomas Ewerhard, Jan Meininghaus und Björn Gooßes versammelt. Zu sehen sind Artworks von Bands wie Avantasia, Kreator und Overkill. Duisburg bebt vor Tanz Sie sind mit über 5.000 Tänzerinnen und Tänzern das größte Amateurtanzfestival Deutschlands. Vom 19.2.-6.3. verwandelt sich die Rheinhausen-Halle für die 27. „Duisburger Tanztage“ in eine Bühne für HipHop, Show, Modern Dance und Folklore. Vertreten sind alle Altersklassen, ob Profis oder begabte Laien. Ausführliches Programm unter www.duisburger-tanztage.de. IGOR AMORE SCHMIDT SCHLIEBENER Ein Charismatiker auf Konfrontationskurs – und auf Open-Air-Tour Mund aufmachen, Stellung beziehen So lautet die Devise für Rea Garvey. Der irische Singer-Songwriter, der u.a. in Shows wie „The Voice of Germany“ durch seine charismatische Art die Herzen der Nation eroberte, schlägt mittlerweile hörbar politischere Töne an. Sein im Herbst veröffentlichtes drittes Solo-Album „Prisma“ setzt sich mit persönlichen Kämpfen und Unrecht auseinander und überzeugt mit nachdenklich stimmenden Tracks wie „Armour“, „Run For The Border“ und „Put Your Tools Down Boys“. Es ist das bisher erfolgreichste Album in Garveys 16-jähriger Musikerlaufbahn. Mit den neuen Songs im Gepäck kommt er am 9.9. in den Westfalenpark Dortmund. Fans dürfen eine mitreißende Show erwarten. Denn was für sein Album gilt, ist auch Motto der Open-Air-Tour: „Don’t be afraid to GET LOUD!“ Tickets gibt’s ab ca. 50 € im VVK. www.livemodus.de Pogo-Massaker mit Petra Der Name der Stadt Hamm fällt als Heimat erfolgreicher Popbands sicher eher selten. Zur sympathisch bekloppten Kapelle Petra scheint die Herkunft aus dem Mittelzentrum am Rande des Ruhrgebiets aber irgendwie perfekt zu passen. Genau wie der Titel ihres neuen Albums: „The Underforgotten Table“ – gewissermaßen die Kapelle-Petra’sche Version von U2s „The Unforgettable Fire“. Live kann man die neuen Songs – gefühlvolle Titel wie „Pogo in den Sonnenuntergang“ und „Blut Gehirn Massaker“ – am 27.2. im Oberhausener Zentrum Altenberg genießen; 13/16 €. 20 Jahre 17 Hippies 17 Hippies feierten im letzten Jahr das 20-jährige Band-Bestehen. Was gibt es Besseres, als das mit einem neuen Album („Anatomy & Metamorphosis“) und einer Jubiläumstour zu feiern? Wer die Berliner Kultband noch nie live erlebt hat, kann dies am 13.2. im Mülheimer Ringlokschuppen nachholen. Selten erlebt man Musiker, die mit so viel Spielspaß und Freude auf der Bühne stehen, wie die zwölf Jungs und Mädels, die mit großteils akustischen Instrumenten, Akkordeon, Gitarre, Geige, Trompete und Banjo einen unverwechselbaren Sound schaffen. Da treffen osteuropäische Melodien auf französischen Chanson und American Folk und mischen sich zu einem fröhlich-bunten absolut hörbaren Ganzen; 25 €. SVEN SINDT 04 | HEINZ | 02.2016

Vorverkauf für RuhrHOCHdeutsch startet Witz komm raus! Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Aber hier ist es ja auch nicht nur ein witziges Wesen, sondern mehr als 120, die von Juni bis Oktober in Dortmund ihr komödiantisches Stelldichein geben. Und wie immer nisten sie sich im Historischen Spiegelzelt an der Westfalenhalle ein. Federn ham se keine, aber es gibt ordentlich watt zu gackern. Und wem jetzt nicht schwant, dass sich das Festival „Ruhr- HOCHdeutsch“ ankündigt, bei dem piept‘s wohl. Lokalmatadore wie Torsten Sträter, Fritz Eckenga und Frank Goosen sind dabei, aber natürlich auch welche von nich umme Ecke wie Max Uthoff, Christian Ehring und Jürgen Beckers. Neu ist, geträllert wird dieses Jahr auch von Schlagerstar Katja Ebstein und Liedermacher Klaus Hoffmann. Am 30.1. startet der Vorverkauf. www.ruhrhochdeutsch.de 37. Duisburger Akzente im Zeichen des Hafengeburtstags Nah und Fern Unter dem Motto „Nah und Fern“ widmen sich die „Duisburger Akzente“ in diesem Jahr dem Ruhrorter Hafen, dessen Bau vor 300 Jahren beschlossen wurde. Das Jubiläum bietet dem spartenübergreifenden Festival vom 26.2.-13.3. zahlreiche Ansatzpunkte zu wirtschafts-, heimat- und sozialgeschichtlichen Rückblicken und Debatten. Doch jenseits von sozialwissenschaftlichen Aspekten ist ein Hafen auch eine Metapher für menschliche Daseinszustände. Hafenbecken, Lagerflächen und Anleger sollen in die Veranstaltungen miteinbezogen werden. www.duisburger-akzente.de Erste Hilfe. Selbsthilfe. Wer sich selbst ernähren kann, führt ein Leben in Würde. brot-fuer-die-welt.de/selbsthilfe ANDY JUCHLI Hommage an Ol’ Blue Eyes Sinatra & Friends Im Dezember hätte Frank Sinatra seinen 100. Geburtstag gefeiert. Auch 18 Jahre nach seinem Tod bleibt „Ol’ Blue Eyes“ unvergessen, seine Songs müssen nun freilich andere singen – z.B. Stephen Triffitt. In der Show „Sinatra & Friends“ schlüpft er so überzeugend in die Rolle des legendären Entertainers, dass sich das Publikum in Dortmund (11.+12.2., Konzerthaus) und Essen (17.-20.3., Colosseum Theater) ins Las Vegas der 1960er Jahre versetzt fühlen darf. Frankies „Friends“ sind natürlich Dean Martin und Sammy Davis Jr., die von Mark Adams und George Daniel Long dargestellt werden. Tickets: (01806) 570099.

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