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HEINZ MAGAZIN OBERHAUSEN 03-2017

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HEINZ Magazin März 2017, Ausgabe für Duisburg, Oberhausen, Mülheim

STARTPHASE MÄRZ Das

STARTPHASE MÄRZ Das gläserne Ich Ein bedrückender Gedanke: Unbekümmert schießen Millionen Menschen tagtäglich Selfies, stellen Profile und somit einen Teil ihres Lebens ins Netz. Mit der Performance „You Are Out There“ geht das Multimediaund Digital Arts-Duo Chris Kondek und Christiane Kühl im Mülheimer Ringlokschuppen der Frage nach, inwiefern die Industrie von unseren digitalen Doubles profitiert. Die multimediale Geistergeschichte wird am 18.3. erzählt; 20 Uhr, 12/15 €. Körperkunst Ich sehe was, was du nicht siehst – und das ist gut gestochen. Vom 17.-19.3. steht die Kaiser-Friedrich-Halle in Mönchengladbach wieder ganz im Zeichen der guten Körperbemalung. Die 8. „Tattoo-Ink-Explosion“ macht sich startklar. Die Tattoo-Messe lockt nebst der vielen internationalen Könner mit Musik, Shows und Contest; 17,50 €. www. tattooink explosion.com Neue Konzertreihe im Djäzz Duisburgs Jazzkeller Djäzz will mit einer neuen „Konzertreihe für Duisburgs Lokalhelden“ die Musiker aus der Stadt bekannter machen. Angedacht ist eine „gemischte Tüte aus Rock, Pop, Punk, Funk und/oder Junk“, so die Ankündigung. Zur Premiere am 24.3. kommen die zwei Duisburger Rockbands Chapter und Intrepid – plus ein Überraschungsgast; 20 Uhr. Auf großer Fahrt Ein kalter Sturm zieht über der Oberhausener Turbinenhalle auf: „Neue Deutsche Härte“ hat sich die Münchner Band Eisbrecher auf die wehende Fahne geschrieben, und mit eben diesem unverkennbaren Sound geht’s im Herbst auf Tour (Support: Unzucht). Dann dürfte auch der Nachfolger des bislang erfolgreichsten Werks „Schock“ fertig sein. „Sturmfahrt“-Stopp am 29.9.; ab 47,40 €. HOLGER FICHTNER Besuch aus Nashville Da liegt reichlich Bourbon in der Luft. Und bevor hier eine Schublade aufgemacht wird, in die der Sound von The Delta Saints hineingequetscht werden kann, wird hier einfach erwähnt, dass das Nashviller Quintett selbst sagt, es mache Bourbon getränkten Rock. Genau diesen bringen sie am 31.3. in das Oberhausener Zentrum Altenberg mit; 19 Uhr, 26 €. DIRK „THE PIXELEYE“ BEHLAU AUFTRITT AM 1.7.: CARRINGTON-BROWN, FOTO: JONNY SOARES Cirque Bouffon gastiert in Gelsenkirchen Sinnliche Traumwunderwelt Mondsüchtig, schlaflos und schlafwandelnd tapsen sie über die Manege. Der Mondschein ist so magisch wie die ganze Show an sich, die sich rund um viele Nachtgeschichten auf dem Gelsenkirchener Kennedyplatz ansiedelt. Das Musiktheater im Revier hat sich vor sein Kleines Haus wieder gern gesehene Gäste geladen, und diese bringen nicht nur ein Zelt, sondern auch eine ganze poetische Wunderwelt mit, die sie unter der Kuppel ausbreiten. Vom 29.3.-23.4. gastiert hier nach ihrem Erfolg im Vorjahr die neue Show „Lunatique“ des Cirque Bouffon. Zwecks Entschleunigung bringen der französische Regisseur Frédéric Zipperlin und seine Kompagnie aus zwölf Artisten Akrobatik, Körperkunst, Komik und Musik im Stil des Nouveau Cirque zusammen. Karten im Vorverkauf oder an der Abendkasse; ab ca. 20 €. www.cirque-bouffon.com Wenn ich singe... Lebensfreude ist Singen, und Singen ist Lebensfreude. Das unterschreibt der Cape Town Opera Chorus – und zwar stimmgewaltig. Ihre Freude, wenn sie leidenschaftliche Opernmelodien, bewegende Gospels und afrikanische Traditionals zum Besten geben, schwappt sofort über auf die, die nur lauschen, aber schon alsbald mitsummen. Zu ihrem neuen Konzertabend „African Angels“ laden die Kapstädter Hammerstimmen am 13.4. ins Dortmunder Konzerthaus und am 17.4. in die Essener Philharmonie ein. HEINZ verlost für beide Shows 3x2 Karten unter www.heinz-magazin.de. Jetzt schon Tickets Neben dem letzten Schneematsch lauert schon der Sommer in Ruhrhochdeutschland. Ruhrhochdeutschland? Gibt‘s nicht, aber RuhrHOCHdeutsch, das gibt’s. Das wird erstens gesprochen, und zweitens verleiht es dem riesigen Dortmunder Comedyund Kabarett-Festival seinen Namen. Im historischen Spiegelzelt anner B1 und vor den Westfalenhallen trifft sich dieses Jahr zum achten Mal die Riege der witzigen Pottgewächse. Und Gäste von außerhalb sind natürlich auch dabei. 110 Tage lang, vom 21.6.- 8.10., läuft das Festival. Für Frank Lüdecke, Bodo Bach, Michael Mittermeier und Lisa Fitz ist es der erste Besuch. Tickets im Theater Fletch Bizzel, unter Tel. (0231) 142525 und www.ruhrhochdeutsch.de. ARTISTIN EMMA LAULE, © CIRCUSÖGRAPHY LUCIENNE VAN DER MIJLE 08 | HEINZ | 03.2017

5 Fragen, 5 Antworten: Miland „Mille“ Petrozza, Kreator-Fronter Für die Menschheit Mit ihrem 14. Studioalbum „Gods Of Violence“, das am 27.1. via Nuclear Blast erschien, sackten die Essener Thrash Metaller zum ersten Mal in ihrer Bandgeschichte Platz eins der deutschen Albumcharts ein. Am 4.3. spielen Kreator zum Abschluss ihrer Europatour eine große Homecoming-Show in der Grugahalle Essen. Ebenfalls im Line-up an diesem Abend ab 18 Uhr: Sepultura, Soilwork und Aborted. Seid Ihr noch aufgeregt angesichts Eures 14. Albums? Wichtig ist, dass das Album eine Langzeitwirkung bei den Fans entfaltet. Wir müssen schließlich die nächsten drei bis vier Jahre damit leben und die Songs live spielen. Schlecht wäre, wenn die Fans denken, „Ja, das ist ihr 14. Album, und jetzt ist so langsam die Luft raus...“ Wer sind die „Gods of Violence“? Der Titelsong geht zurück auf die griechische Mythologie, in der es Götter für jede menschliche Charaktereigenschaft gab. Ich habe das Album so genannt, weil es so scheint, als sei die heutige Zeit gewalttätiger als je zuvor. Aber das ist ja nicht der Fall. Wir haben nur mehr Informationen über jede kleine Rauferei auf irgendeinem Schulhof. Die Welt war schon immer gewalttätig, und sie wird es auch immer sein – das ist eine menschliche Charaktereigenschaft. Thrash Metal scheint derzeit wieder sehr angesagt zu sein. Ich glaube, dass die Menschheit diese Musik verdient hat. Ich finde nämlich, dass das politische Klima die Musik eher bedingt als musikalische Trends. Es ist eine gute Zeit, jetzt mit solchen Statements rauszugehen: dass man sich von der Überflutung mit Informationen nicht verwirren lassen soll, sondern weiter dem Leben positiv gegenüber stehen soll. Man darf nicht in Weltuntergangsstimmung verfallen und denken, wir werden alle sterben. Das werden wir sowieso. ROBERT EIKELPOTH Kreator sind eine Essener Band. Von Herzen? Es ist ein Zufall, dass ich hier geboren bin. Aber ich mag die Gegend – und von den Ruhrgebietsstädten ist es eine der besseren. Ich finde auch, dass das Ruhrgebiet als Konzept gut funktioniert. Hast du persönliche Erinnerungen an die Grugahalle? Als ich anfing, Metal zu hören, gab es viele Konzerte im Ruhrgebiet und in der Umgebung. Aber die einzigen, zu denen ich hin durfte, waren die in der Grugahalle – weil ich dort mit der Straßenbahn hinfahren konnte. Düsseldorf und Dortmund waren Tabu. Was wird dort am 4.3. passieren? Wir planen eine Multimediashow mit großen LED-Wänden, auf denen z.B. für jedes Album bestimmte Images gezeigt werden. Es laufen kurze Filme im Bezug zu den Songtexten. Es gibt viele Pyroeffekte. Eine richtig spektakuläre Metal-Show – so, als würden wir auf einem Open Air spielen. vermieten / verkaufen / verwalten Büro + Außendienst Checkliste für dein Studium an der EBZ Business School soziales Management Energie + Umwelt exzellente Karrieremöglichkeiten vielfältige Aufgaben Menschen und Quartiere soziale und ökologische / ökonomische Verantwortung Büro, Kundenkontakt, Kommunikation nachhaltige Jobsicherung Wohnen im Alter Für eine starke Branche Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft ist mehr als nur verwalten, vermieten, verkaufen. Die vielfältigsten Aufgaben im Management bewältigen zu können – dabei helfen wir Dir. Ein Studium an der EBZ Business School mit Studienzentren in Hamburg, München, Bochum, Berlin, Wiesbaden ist ein guter Einstieg. >>jetzteinschreiben www.ebz-business-school.de CHE M. A. REAL ESTATE MANAGEMENT

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