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HEINZ MAGAZIN DORTMUND 04-2017

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HEINZ Magazin April 2017, Ausgabe für Dortmund

STARTPHASE APRIL Alle

STARTPHASE APRIL Alle Sinne ansprechen Kopf, Herz und Beine sind nicht nur die Dinge, die beim Musikhören angesprochen werden, „KopfHerzBeine“ ist auch der Titel eines Drumset-Konzerts, das Christian Gerke am 7.4. in der Dortmunder Pauluskirche hält. Dabei wird seine Leidenschaft für fremde Kulturen, Handtrommeln und Gesang im Mittelpunkt stehen. Der Crossover- Gig startet um 20 Uhr; 10/14 € (VVK/AK). Kämpferische Zeitzeugin Esther Bejarano ist die letzte Überlebende des sogenannten Mädchen-Orchesters in Auschwitz. Am 21.4. liest die beeindruckende Dame im Bochumer Bahnhof Langendreer aus ihren Memoiren. Anschließend performt sie mit der deutsch-türkisch-italienischen Rapgruppe Microphone Mafia und trägt mit der Compania Bataclan zwei Klezmer-Songs vor; 20 Uhr, Tickets ab 12 €. Don ist SEXundSECHZIG „Mit 66 Jahren da fängt das Leben an“, textete Udo Jürgens schon in den 1970ern. Der Comedian Don Clarke kommt in seinem neuen Soloprogramm „SEXundSECHZIG“ zu ähnlichen Schlussfolgerungen, ist dabei aber nicht nur aufs Älterwerden fixiert. Er plaudert aus dem Nähkästchen und gibt einige denkwürdige Lebenstipps. Am 6.4. um 20 Uhr im Theater Olpketal; 23 €. Kyle Gass Band in Essen Mal heavy, mal bluesig, mal funky kommt ihr Classic-Rock daher. Und Spaß inne Backen hat das Quintett sowieso. Hinter der Kyle Gass Band steckt kein Geringerer als eben dieser, der sonst mit Buddy Jack Black als Tenacious D musiziert. Am 18.4. ist die Truppe mit Songs von ihrem aktuellen Album „Thundering Herd“ im Essener Turock; 20 Uhr, 27 €. MATT GRAYSON Rückkehr von Rossmy Möchte man das Genre der Hamburger Schule an der Wurzel packen, landet man unweigerlich bei Tilman Rossmy und seiner Band Die Regierung. Nicht wenige Kritiker sehen deren 1984er-Debüt „Supermüll“ als eine der besten deutschsprachigen Platten an. Nach langer Sendepause gibt’s mit dem Album „Raus“ nun wieder eine Regierungserklärung: am 10.4. im subrosa Dortmund; 20 Uhr, 11/15 € (VVK/AK). CHRISTINA PALITSCH „ROMEO & JULIET“, THE WATERMILL THEATRE, FOTO: PHILIP TULL Jetzt Tickets sichern für das einzige NRW-Open-Air Ein Sommer mit Bryan Die Stimme ist rau, die Gitarre laut, die Melodien sind eingängig. Wer ist das? Noch ein Tipp? Er gehört wahrlich zur Riege des Rocks. Genau, Bryan Adams. War jetzt gar nicht so schwer, auf den Superstar zu kommen. In über 40 Ländern trumpft der Kanadier seit drei Jahrzehnten mit Nummer-1-Hits auf. Seine letzten Konzerte brachten ihn in ausverkaufte Arenen. Der Dank für so viel Fanbase sind nun Zugaben unter freiem Himmel. Nur vier an der Zahl sind es. Nun kann „Jippieh“ gerufen werden, denn am 6.8. kommt der Rockhymnenträger in den SparkassenPark nach Mönchengladbach. Da wird ein „Summer of 17“ vielleicht ein wenig zum „Summer of 69“, denn natürlich sind dieser und andere Bestseller neben seinem neuen Album „Get up!“ mit dabei; 20 Uhr, ab 76 €. HEINZ macht Fans mit 2x2 Karten unter www.heinz-magazin.de glücklich. Kabarett am Klavier Der Klavierkabarettist Bodo Wartke gastiert mit seinem Programm „Was, wenn doch?“ am 5.4. in der Essener Lichtburg, am 6.4. in der Stadthalle Hagen und am 8.4. im Theater- und Konzerthaus Solingen. Seine Texte zeichnen sich durch virtuose Wortspiele, originelle Rhythmen und pointierte Reime aus. Kenner sprechen von „Reimkultur“. Oftmals behandelt der 40-Jährige das Thema Liebe – in sehr spezieller Form. Denn Wartke kann augenzwinkernd, nachdenklich und unterhaltsam zugleich sein und liefert damit verblüffende Denkanstöße. Dabei bleibt er stets Gentleman. Traditionsreich Ein Festival, unzählige unvergessliche Momente: Das 27. Shakespeare-Festival im Globe Neuss bietet vom 9.6.-8.7. ganze 33 Veranstaltungen. Das Repertoire reicht dabei von „Shakespeare für Anfänger“ bis zu exotischen Inszenierungen, einem Kindertag und drei Filmvorführungen parallel dazu im Kino. Die bremer shakespeare company zeigt „Shakespeare durch die Blume“, das Neue Globe Theater Potsdam präsentiert „King Lear“. Eine NRW-Premiere ist „Pony Camp: Troilus & Cressida“ der Münchner Otto-Falckenberg-Schule, während aus England eine faszinierende „Othello“-Variante der Tobacco Factory in Verbindung mit dem English Touring Theatre kommt; 19-42 €. shakespeare-festival.de UNIVERSAL MUSIC REIMKULTUR MUSIKVERLAG GBR, FOTOGRAF: SEBASTIAN NIEHOFF 08 | HEINZ | 04.2017

02. CIRQUE BOUFFON 5 Fragen, 5 Antworten: Fréderic Zipperlin, Cirque Bouffon Magische Momente Nach dem großen Erfolg der Show „Quilombo“ kommt der Cirque Bouffon mit seiner neuen Produktion „Lunatique“ vom 29.3.-23.4. ins Ruhrgebiet. Das Publikum erlebt die achte Kreation des französischen Regisseurs Fréderic Zipperlin in der familiären, intimen Atmosphäre des kleinen Chapiteaus des Cirque Bouffon auf dem Theatervorplatz des Musiktheaters im Revier in Gelsenkirchen. HEINZ: Was ist das Besondere der neuen Show „Lunatique”? Fréderic Zipperlin: Erstmals zeigen wir außergewöhnlich viele Luftnummern. Mit sechs tollen Frauen. Und sie sind nicht nur großartige Artistinnen, sondern sie singen auch sehr gut. Ein überirdischer Chor? Gewissermaßen ja! (lacht) Doch, sie bleiben zunächst auf dem Boden, um zu singen, und heben erst anschließend in die Luft ab. Was ist die Botschaft? Unser Ziel ist nicht, Politik zu machen. Wir wollen unser Publikum für zweieinhalb Stunden in eine Wunderwelt voll anrührender Poesie und Magie entführen. Artistik, Musik und Clownerie sind die tragenden Elemente unserer Show für die ganze Familie, die das Herz berühren und die Zeit entschleunigen soll – ganz im Stile des französischen Nouveau Cirque. Ist der Titel der Show Programm? Ja, in mehrfacher Weise! Denn „Lunatique“ bedeutet nicht nur Schlafwandler, sondern im Französischen bezeichnet das Wort einen launischen Menschen. Mit dem Wechsel des Mondes ändern sich auch seine Gefühle und Empfindungen und er erlebt skurrile Situationen. Darauf hebt die Show ab, ohne Klischees zu bedienen. Im Mittelpunkt stehen der Jongleur Sasha Koblikov als Nachtwandler, die Moderatorin Anja Crips als Madame La Lune und der Clown Gregor Wollny. Dramaturgisch gesehen entwickelt sich das Spiel zwischen diesen drei zentralen Figuren und den weiteren Mitgliedern der Kompanie, die ihnen als Gruppe gegenüberstehen. Das Ensemble besteht aus insgesamt zwölf Künstlerinnen und Künstlern aus sechs Nationen. Jetzt – 15 Tage vor der Welturaufführung in Gelsenkirchen – befinden wir uns auf dem Höhepunkt der Proben. Welche Rolle spielt die Musik? Sie ist sehr präsent. Lyrisch, sinnlich-traurig, balladesk und auch rockig. Die Kompositionen stammen von Sergej Sweschinski, der die musikalische Leitung übernimmt. Er spielt Kontrabass, Adam Tomaszewski Xylofon und Sergey Lukashov Knopfakkordeon. Unser Frauenchor singt. Anja Krips führt gesanglich durch die Show. ❚ LUNATIQUE Musiktheater im Revier/Theatervorplatz, Kennedyplatz, Gelsenkirchen: Termine: 29.3.- 23.4., Mi-Fr 19.30, Sa 14.30 + 19.30, So 14.30 + 17.30 Uhr; Preise: ab 30,40 €, www.westticket.de Wissenschaft in Essen live erleben. Besondere Veranstaltungen und Aktionen. Neueste Erkenntnisse: Verständlich, nah, spannend. Kooperationspartner Mit freundlicher Unterstützung von Medienpartner

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