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HEINZ MAGAZIN DORTMUND 04-2017

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HEINZ Magazin April 2017, Ausgabe für Dortmund

Ab ins Spiegelzelt!

Ab ins Spiegelzelt! Mekka des Humors Wenn vom 21. Juni bis 8. Oktober die achte Ausgabe des Festivals „RuhrHOCHdeutsch“ über die Bühne geht, dann wird das historische Spiegelzelt am Rheinlanddamm in Dortmund zur sommerlichen Dauerhochburg des Lachens. Mehr als 130 Künstlerinnen und Künstler geben sich die Ehre. HEINZ stellt markante Köpfe aus der illustren Schar bekannter und beliebter Kabarettisten und Comedians vor. 60 | HEINZ | 04.2017

E ins ist gewiss: Jeder einzelne Act ist ein Unikat. Die Programme sind so vielfältig wie die dazugehörigen Originale selbst. „Sich seiner eigenen Mauern im Kopf bewusst zu werden, versöhnt mich mit jenen, die ich einst als engstirnig abstempelte. Und von denen gab es in meinem Leben einige.“, sagt Kay Ray. Stehenbleiben ist nichts für den Paradiesvogel der Comedy. Das wird er am 22.6. im historischen Spiegelzelt mit seinem Solo-Programm „YOLO!“ zeigen. „Wie kriegt man die Welt in den Griff? Oder noch wichtiger: Wie kriegt man sich selbst in den Griff, wenn die Welt sich nicht mehr im Griff hat?“, fragt Michael Mittermeier, dem in seinem neuen Programm „Wild“ kein aktueller Brennpunkt zu heiß ist (28.6.). Wie ALFONS ist Mittermeier zum ersten Mal beim Festival „RuhrHOCHdeutsch“ dabei. „Eigentlich wollte ich mein fünftes Programm einfach ,No. 5‘ nennen”, erklärt ALFONS und zupft stirnrunzelnd an seiner orangefarbenen Trainingsjacke, Marke „VEB unkaputtbar“. „Aber das wollten die von Chanel nicht.“ In „Das Geheimnis meiner Schönheit“ (30.6.) widmet er sich philosophisch den tiefschürfenden Fragen des Lebens: Mit journalistischer Akribie ergründet er das Verhältnis von Mensch, Natur und den Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn. Einen Tag später sind Rebecca Carrington und Colin Brown im Spiegelzelt zu erleben. Das britische Musik-Comedy-Duo feiert sein „10“-Jähriges. Mit der „Kulturgeschichte der Fortpflanzung“ beschäftigt sich Jürgen Becker in seinem Solo „Volksbegehren” (12.7.) – von Blattläusen über Obstbäume bis zum Menschen. Mit unverzichtbaren Alltagsweisheiten trumpft Jürgen B. Hausmann alias Jürgen Beckers auf in seinem aktuellen Programm „Wie jeht et? – Et jeht!“ (17./18.7.). Darin unterhält er mit „Kabarett direkt von vor der Haustür“, wirft einen liebevoll-komödiantischen Blick in Küchen, Vereinsheime und Musiktruhen und knöpft sich Sprüche, Floskeln und Lebensweisheiten vor, die zum Small Talk zwischen Tür und Angel, über den Gartenzaun oder an der Käsetheke gehören. Über den Tellerrand hinaus schauen Adrian Engels und Markus Riedinger alias ONKeL fISCH in „Europa – und wenn ja, wie viele?“ (30.7.). Mit seinem satirischen Action-Kabarettprogramm verspricht das Duo „Interrail fürs Hirn“ – „eine unglaubliche Reise durch einen verrückten Kontinent mit zwei ziemlich besten Brüsselverstehern.“ Einige Plätze sind noch frei. Gänzlich ausverkauft ist dagegen Gerburg Jahnkes Kabarettshow „Frau Jahnke hat eingeladen“ (13.8.). Unterstützt wird die Preisträgerin des Tana-Schanzara-Preises 2016 an diesem Abend von den ZUCCHINI SIS- TAZ, Frieda Braun und Katie Freudenschuss. „Noch fünf Minuten! – Fräulein Freudenschuss bitte zur Bühne!“ heißt es am 28.8. Dann spielt die Sängerin, Pianistin, Songschreiberin und „Sachensagerin“ aus Hamburg solo. Von „Cantz schön frech“ bis „Cantz schön clever“: Unter dem Titel „Blondiläum – 26 Jahre Best of Guido Cantz“ bringt Deutschlands Vollblond-Entertainer Höhepunkte aus 25 Jahren Comedy-Karriere auf die Bühne (6./7.9.). Mit dem Deuser MiX präsentiert der Gründer des legendären NightWash Comedy Club, Klaus-Jürgen „Knacki“ Deuser, das „Best of Deutsches Stand-Up-Festival“ (26./27.9.). Einen Tag später ist er solo auf der Bühne des Spiegelzeltes zu erleben. Mit seinem Programm „Seltsames Verhalten“ wird „Deutschlands Comedy Coach Nr. 1“, der als einer der kreativsten Köpfe der deutschen Comedy-Szene gilt, Stand-up vom Feinsten zeigen (29.9.). Dem Rätsel „Homo Testosteron“ versucht die Comedienne Lisa Feller in ihrem Programm „Der Nächste, bitte!“ näherzukommen (6.10.). Denn sie weiß durch eigene Feldforschung: Duldung war gestern, „Der Nächste, bitte!“ ist heute. Mit seiner programmatischen Mischung und Vielfalt – mehr als 130 Künstler gilt es an insgesamt 110 Programmtagen zu entdecken – setze das größte Festival seiner Art in Deutschland wieder einen herausragenden Akzent im Kultursommer der Stadt Dortmund, so der künstlerische Leiter von RuhrHOCHdeutsch, Horst-Hanke Lindemann: „Wer nicht hingeht, ist selbst schuld!!!“ dt ❚ RuhrHOCHdeutsch Spiegelzelt Rheinlanddamm 200, Dortmund (Parkplatz A4, Westfalenhalle); Termine: 21.6.-8.10.; Preise: ab 20 €, Tickethotline (0231) 142525, karten@fletch-bizzel.de; www.ruhrhochdeutsch.de ❚ Fotos (von l.o.n.r.u.): Knacki Deuser © Knacki Deuser, Foto: Eric Greven, Gerburg Jahnke © Harald Hoffmann, Fritz Eckenga © Philipp Wente, Kay Ray © Anne De Wolff, ONKeL fISCH © Rainer Holz, Katie Freudenschuss © Marco Sensche, Jürgen Becker © Simin Kianmehr, Guido Cantz © Patrick Liste – Porz Entertainment GmbH, Django Asül © Johannes Haslinger, Timo Wopp © Knut Gminder, ALFONS © Guido Werner, Bernd Stelter © Manfred Esser, Chin Meyer © Dunja Antic, Carrington-Brown © Jonny Soares, Mark Britton © Melanie Grande, Michael Mittermeier © Manfred Baumann, Torsten Straeter © Guido Schröder, Carmela De Feo © Harald Hoffmann, Jürgen B. Hausmann © Guido Schröder, Lisa Feller © Stephan Pick www.cirque-bouffon.com präsentiert 29.3. bis 23.4.2017 Gelsenkirchen – Kennedyplatz All by myself www.kulturbuero-luenen.de

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