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HEINZ Magazin Bochum 11-2016

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HEINZ Magazin November 2016, Ausgabe für Bochum, Herne und Witten

STADTPLAN STORY Extra

STADTPLAN STORY Extra viel Sound Drop the Beat Schlagzeuger im Doppelpack und Bodypercussion geben im achten Jahr von URBANATIX den Takt an. 14 artistische Hochkaräter und 42 Streetartisten präsentieren vom 11.-22. November in der Jahrhunderthalle Bochum wieder ein phänomenales Crossover angesagter Akrobatik. Live-Musik und kunstvolle Visuals vervollkommnen das grandiose Gesamtkunstwerk. – November-Stimmung? Nein, danke! M usik und Live-Beats sind das Rückgrat von URBANATIX. In diesem Jahr intensivieren wir die Live-Beat-Momente und wagen etwas ganz Neues.“ Dafür hat Christian Eggert spezielle Musiker engagiert: Warren Richardson coacht die Streetartisten in Bodypercussion. Die Schlagzeuger Jonas Wilms und Dennis Brzoska werden den Takt verstärken. Beatboxer Robeat braucht für seine Percussion bloß Mund, Nase und Rachen. Projektleiter und Regisseur Christian Eggert erfindet URBANATIX jedes Jahr neu. Mittlerweile wird die innovative „Streetart & World Artistic Show“ auch in andere Städte berufen, zuletzt nach Wolfsburg, wo ein eigens dafür zusammengestelltes Ensemble beim Cirque Nouveau Festival der Autostadt neun Vorstellungen gab. Zu den diesjährigen Terminen in der Jahrhunderthalle Bochum hat Eggert wieder neue Weltklasseartisten ins Boot geholt: „Es kommen Künstler aus Kanada, Frankreich, den USA, der Ukraine, Russland und den Niederlanden. Manche versuche ich schon seit Jahren für URBANATIX zu bekommen, andere sind ganz neu in der Szene und werden überall, wo sie spielen, gefeiert.“ Eric Bates ist einer dieser Artisten. Der Amerikaner stammt aus Fayston, Vermont, und ist Absolvent der berühmten Zirkusschule in Montreal. Bates jongliert mit Zigarrenboxen – eine Disziplin, die Ende des 19. Jahrhunderts in Amerika aufkam. Was Bates daraus macht, ist außer Konkurrenz: Er wirft die Holzschachteln gestapelt um und über sich und arrangiert sie in der Luft, als würden sie auf unsichtbaren Stützen ruhen. Bei Karyna und Suren stockt einem der Atem. Das ukrainisch-russische Künstlerduo performt an den jeweiligen Enden eines meterhoch an der Decke über zwei Rollen laufenden Seils: Nur das Körpergewicht des Partners hält sie gegenseitig über dem Boden. „Relation“ nennen die beiden ihre Hochseilnummer treffend, denn während einer von ihnen in die Luft geschleudert wird, saust der andere in die Tiefe – kopfüber, pirouettendrehend, nur noch am Fuß vom Seil gehalten. Alexandra Royer setzt am „Aerial Hoop“ neue Maßstäbe. Für ihre Performance am Luftring erhielt die Kanadierin Gold beim höchstdotierten europäischen Zirkusfestival SOLyCIRCO. Genauso virtuos landet sie auf dem gerade mal 15 Zentimeter breiten Brett, mit dem Eric Bates und Tristan Nielsen sie vorher in die Höhe katapultierten. 12 | HEINZ | 11.2016

Reformation und religiöse November 2016 Vielfalt an Rhein und Ruhr Forum Kreuzeskirche bis Oktober 2017 Ruhr Museum Martin Luther Forum Ruhr www.der-geteilte-himmel.de Netzwerk Kulturelles Erbe Surreal: Gebautes und projiziertes Bühnenbild fließen bei URBANATIX zu einer faszinierenden, virtuellen Kulisse zusammen. (Foto: Christian Glatthor/Rocketchris Photography) GESCHENKE, DIE BEGEISTERN! VARIETE.DE Team Performances sind fester Bestandteil bei jeder URBANATIX Show. Eggert, der sich seit mehr als 25 Jahren mit Artistik beschäftigt, fährt zu Festivals in aller Welt und sucht gezielt Künstler, die in dieses Konzept passen. Wie auch der Basketball-Freestyler Michael van Beek, besser bekannt als Michael Evolution. Bei „Drop the Beat“ zeigt der Niederländer zusammen mit sieben Streetartisten, wie man mit einem Basketball tanzt. Die nötigen Skills hat er ihnen in den Wochen davor beigebracht – dribblen zum Beispiel oder den Ball auf dem Finger zu drehen. „Jetzt halte ich ihn gerade fünf Sekunden auf der Fingerspitze“, freut sich Davis Udenze und grient: „Michael dreht währenddessen zwei Bälle auf einmal.“ Der 23-jährige Tänzer ist vom ersten Tag an bei Open Space. Zusätzlich übt er – wie von Michael aufgetragen – jeden Tag noch zu Hause, um sein Ballgefühl zu verbessern: „Man muss auch mit links spielen können und trotzdem locker sein.“ Das Open Space ist seit Juni letzten Jahres die offizielle URBANATIX- Trainingsstätte in Bochum-Ehrenfeld. „Each one teach one“ ist das Motto: Trainer und Streetartisten aus der Show-Cast geben ihre Erfahrungen an alle weiter, die Parkourlauf, Trampolinspringen, Biken oder Tanzen Rottstraße 30 · 45127 Essen · Tickets und Gutscheine: (02 01) 247 93 93

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