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04_2019 HEINZ MAGAZIN Duisburg, Oberhausen, Mülheim

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STARTPHASE | APRIL

STARTPHASE | APRIL JazzfestivalimKunstmuseum Wenn internationale Saxofonisten, Kontrabassisten und andere Jazzmusiker im Bochumer Kunstmuseum zusammenkommen, kann das nur eins bedeuten: Das Ruhr-Jazzfestival hat wieder begonnen. Mit Größen wie Ginger Baker, Jonas Burgwinkel oder Adam Bałdych haben die Veranstalter für den 26.- 28.4. ein Programm geplant, das sich sehen lässt. Ticketsgibtesfür einzelne Konzerte,mit demFestivalpass kommtman überall rein. Martha in derRotunde Die britische Band Martha formierte sich vor knapp zehn Jahren imbritischen Örtchen Pity Me. Übersetzt: bemitleide mich. Wehleid sucht man in ihrer Musikaber vergeblich, der Klangist energiegeladen, forsch und gerne überbordend. Power-Punk- Pop mit Attitüde. Denn sich selbst versteht die Band als anführerlos, queer, vegan und anarchisch, inhaltlich hier wirddrumübersichund die Welt reflektiert. Am 8.4. in der Rotunde Bochum. Cyborgs &Wolverine im BlueSquare Human Enhancement beschäftigt sich damit, wie die Grenzen des Menschen mit Hilfe der Wissenschaft überwunden werden können. Das fängt bei Botox und Beinprothesen an und hört bei Cyborgs vielleicht garnichtauf.Der Vortrag„Aufeinen Whiskey mit Wolverine: Probleme und Chancen von Human Enhancement“ von Benedikt Paul Göcke, Juniorprofessor amLehrstuhl für Philosophisch-Theologische Grenzfragen im BlueSquare Bochum gibt am 9.4. Einblickeins Thema. DieFeuersteins im Biercafé Emily und Gutmar Feuerstein treffen auf Dirk Neuhoff: Die Feuersteins sind eine kraftvolle Deutsch- Folk-Band, deren musikalische Wurzeln inder keltischen und amerikanischen Volksmusik liegen. Dafür haben sieMandoline,Banjo, Gitarre, Bass und ein Vintage Wurlitzer-Piano im Gepäck. Am 17.4. kann man die außergewöhnliche Musik des Trios im Bochumer Biercafégenießen. Die Feuersteins Dunkle Zeiten in Witten Die fünfte Auflage des Mini-Festivals „Dark Skies over Witten“ präsentiert zwei New-Wave-Legenden aus den 80er Jahren als Headliner des diesjährigen Programms: The Invincible Spirit und Charles de Goal führen dasLine-up an.Außerdem sind am 13.4. noch die Postpunksvon Date at Midnight, die Briten Auger sowie Still Patient? aus Wormsab18.30 Uhrin der WerkStadtWittenzusehen. Karten kostenab19 Euro.www.werk-stadt.com Martha ©Grand Hotel van Cleef ©Ingo Solms BochumerPlanetariumerforscht Schwarze Löcher Monster im All Schwarze Löcher sind schon ein faszinierendes Phänomen: Durch ihre starke Anziehungskraftkann selbst Lichtihnen nichtentkommen.Das ist auch derGrund,warum ein Schwarzes Loch niemals direkt beobachtet werden kann. Wie sich seine Existenz durch die Erforschung seiner Umgebung dennoch beweisen lässt, erfährt man inder Neufassung der Astronomieshow „Schwarze Löcher“ imPlanetarium Bochum. Außerdem gibt die Show Antworten auf weitere Fragen: Wie entstehen Schwarze Löcher? Sind sie wirklich Tore in Raum und Zeit? Und könnte unsere Erde von einem Schwarzen Loch verschlucktwerden?Die 60 Minutenlange Show startetam26.3. undist ab 10 Jahren empfohlen. WeitereTermine: 29.3., 31.3., 3.4., 6.4., 12.4., 14.4., 18.4., 26.4., 27.4. undmehr. Weltreise der Schatten Beim Schattentheater „MovingShadows“werden keine Figurenhinterder Leinwand bewegt, hier verwandeln sichmenschliche Körper in Tiere,Pflanzen oderLandschaften.Die achtköpifgeDarstellergruppe Die Mobilés,die 2012übrigensdie französische Variante des Supertalents gewann, lädt dabei zur Weltreise ein: Es geht vomaustralischen Outback über den hohen Norden bis in die afrikanische Wüste. Zu sehenam26.4. (20 Uhr) im Kulturzentrum Herne. Körperwelten DasOverhead Projectinszeniertmit „MyBody is Your Body“den menschlichen Körper alspolitische Projektionsfläche. DieKölnerTänzerin MijinKim unddas in Brüssel lebenden Akrobatenduo Leonardo García und Leon Börgenszeigen am 5.4. ab 20 Uhr in den Flottmann-HalleninHerne Choreografien vonTim Behren. Das Team hinterund aufder Bühne verspricht ein außergewöhnliches Spielvon Körper und Blicken, Sichtachsenund Symmetrien.Tickets für die Performance gibt es ab 14 €. ©Lutz Leitmann /Stadt Bochum ©Manfred Linke Fotografie 06| HEINZ |04.2019

Margarida Neto, Mercy Dorcas Otieno ©Julian Rader /JUBochum Liederabend erzählt von100 Jahren Schauspielhaus Bochum Best of Augenblicke 100 JahreTheatergeschichte in einenkurzweiligen Liederabendeinzudampfen, dasist einunmögliches Unterfangen, kann eigentlich nur Ärger geben. Das istwie dieZusammenstellung einesBest-of-Albums: Irgendjemand wirdimmerwas zu meckern haben. Aber nach der Premierevon „O Augenblick“, dem Liederabendüber100 JahreStadttheaterinBochum, gab es garkeinen Ärger.Dafür großen Applaus. Regisseur Tobias Staab und sein musikalischerLeiter Torsten Kindermannhaben offenbargeschafft,sichvon jeglichemErwartungsdruckzubefreien.Weil siedie jüngere Theatergeschichte noch für zu gegenwärtig halten,erzählensie einfach nur vonden ersten81Jahren und machen beider knallbonbonbunten Rock’n’Roll-Party,die die Intendanz Leander Haußmanns aufden Punkt bringt,Schluss.Invielen Szenen erzählensie außerdem vom neuenGeist derIntendanzJohan Simons. Obwohl mit JohanSimonswieder ein weißer Mann in der Leitungsposition sitzt(und auch Regisseur Tobias Staab ausseinem Dramaturgie-Team einer ist),wirddie Kritik an dieser Form der Kultur-Hegemonie in Bochumjetztgroßgeschrieben. Erstmal bevölkernnur Frauen mitoffensichtlichvielfältigen kulturellenHintergründen die offene Bühne,die sich überSpielszenen,Videos und Musikindie großartigeGeschichte des 1919 gegründeten Theaters stürzen. Dabeigelingt das Kunststück, Geschichte zwar zu erzählenwie siefür gewöhnlich erzählt wird–aus Sichtder Mächtigen–abergleichzeitig die Kritik daran mitzutransportieren:Man hättediesen Abend auch vonden Schauspielernher denkenkönnen, oder den Bühnenbildnern,Technikern,Ton-Assistenten. Vielleicht in hundertJahrendann. Offizielle Eröffnung des SchauspielhausesBochum alsTheater mit eigenem Schauspielensemble waram13. April1919. Deshalb startetam13. April2019ein großes Jubiläumswochenende mit zwei Vorstellungenvon „O Augenblick“und einemTag der offenenTür am Sonntag,14.4.,inklusivePremiereder Schauspielhaus-Doku „100Jahre Aufregung“. MaxFlorian Kühlem Wirhaben dieSchnauzevoll. Hilf unseren Meeren mit deiner Spende: wwf.de/plastikflut Der WWF arbeitet weltweit mit Menschen, Unternehmen und Politik zusammen,umdie Vermüllung der Meere zu stoppen.Hilfmit deinerSpende! WWF-Spendenkonto: IBAN DE06 55020500 0222 2222 22 04.2019| HEINZ |07

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