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04-2018 BOCHUM HEINZ MAGAZIN

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Heinz Magazin April 2018, Ausgabe für Bochum

STARTPHASE | APRIL

STARTPHASE | APRIL Tanzfestival in denFlottmann-Hallen „Im Zeichen des Orients“ steht ein Tanzfestival am 28.4. inden Herner Flottmann-Hallen. Drei Shows, acht Workshops und ein bunter Basar werden Tanzund Kulturbegeisterten geboten. Unter den Tanzrichtungen drehen sich u.a. Melaya Leff, Samba- Oriental, Tango-Oriental, Fantasy, Raqs Sharki, Schleiertanz, Hagalla, Gypsy, Ballett-Oriental, Bollywood,Bellynesien, Bellydance und Oriental-Gothic. SLIXSimSchauspielhaus Was macht das Leben lebenswert und woran merken wir eigentlich, dass wir leben? Olaf Kröck vom Schauspielhaus Bochum hat sich in seiner Inszenierung „Time to Close Your Eyes“ genau diese Fragen gestellt. Im szenischen Konzert mit dem Vokalensemble SLIXS geht es sowohl um das Träumen als auch um den allerletzten Schlaf im Leben. Die Premiere steigt am 7.4., für weitere Termine lohnt es sich, die Augen offenzuhalten. Sisyphos rackertimPRT Die Inszenierung des Stücks „Sisyphos“ durch die Noch-Intendantin des Bochumer Prinz-Regent-Theaters Romy Schmidt ist ebenda am 3.+4.4. um jeweils 19.30 Uhr zu sehen. Das Stück nach Motiven von Albert Camus handelt von dem Typen, der dazu verdonnert ist, immer und immer wieder einen großen Stein einen Berg heraufzurollen, der, oben angekommen, wieder runterkullert. Viele Schlaumeier sehen in Sisyphoseinenglücklichen Menschen. TimVantolinder Rotunde Wir NRWler können uns dem Charme der niederländischen Nachbarn nur schwer erwehren. Erst recht, wenn da ein soehrlicher, sympathischer und kerniger Folkrocker wie der gute Tim Vantol auf der Bühne steht. Mit reibeiserner Stimme, kräftigen Schlägen in die Gitarrensaiten und beeindruckender Hingabe sorgt der Hoofddorper mit holländischer Holzfälleroptik auch am 19.4. in der Rotunde Bochum für eine Live-Show, die schlichtwegLaune macht. Tim Vantol ©Jaro Suffner Staubkindinder Christuskirche Louis Manke alias Staubkind gastiert mit „Wo wir zu Hause sind“ am 20.4. akustisch in der Christuskirche Bochum. Idealer Ort: Hier kann man Musik so spielen, wie sie entstanden ist. Stimme plus Gitarre plus ein wenig Rhythmus, auf der Küchentischplatte getrommelt. Manke schlägt wieder die leisen Töne an. Er hat seine älteren Songs neu arrangiert, und er spielt sie da, wo der Raum sie würdigt, von klassischen Instrumentenbegleitet. SLIXS ©Veranstalter Sparkasse Bochum Der Berg ruft: Gasometer Oberhausen sorgt mit neuer Ausstellung für Höhenrausch Bergpracht im Industriedenkmal Eigentlich liegt es auf der Hand: In Europas größte Ausstellungshalle ist einer der höchsten Berge der Alpen eingezogen. Natürlich als Modell, das im 100 Meter hohen Luftraum des Oberhausener Gasometers hängt und sich dank 3D-Technik im stetigen Wandel der Tages- und Jahreszeiten zu befinden scheint. Die ganzen 4478 Meter Bergpracht passen dann halt doch nicht in den ehemaligen Scheibengasbehälter. Rund um die am 16.3. gestartete Ausstellung versetzt natürlich auch ein thematisches Rahmenprogramm in Höhenrausch: Ab Mai gibt es Termine mit Bergsteiger-Stars wie Reinhold Messner und Gerlinde Kaltenbrunner oder Manuel Bauer, dem Exklusiv-Fotografen des Dalai Lama. Geöffnet ist der Gasometer immer dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Freestyler! Ein paar neue HipHop-Moves ausprobieren, die Jury im Rap-Contest von den Socken hauen oder ein bisschen freestyle breakdancen. Beim Jugendfestival „HipYo!“ (4.-8.4.) können sich Kinder und Jugendliche rund um HipHop, Rap, Breakdance und Graffiti ausleben. Die Stadt Herne wird dabei zum Schauplatz für Workshops, Battles und Jamsessions. Auch für Zuschauer hält das Programm etwas bereit: Ein Hip Hop-Theater und Tanzshows stehen auf der Agenda. Künstler gesucht Die Sparkasse Bochum sucht für ihren Kleinkunstwettbewerb am 30.5. im Bahnhof Langendreer noch Nachwuchstalente. Bis zum 23.4. können sich lokale Künstler aus den Bereichen Wort, Musik, Tanz, Darstellung und Akrobatik bei der Sparkasse Bochum (kullack@spkbomail.de) mit einer Probe ihres Könnens für einen Auftritt bei der „Bochumer Spardose“ bewerben. Wichtig ist, dass sie mit ihrer Kunst (noch) nicht ihren Lebensunterhalt verdienen. Die Teilnehmer stellen sich den kritischen Augen der Jury, um die Spardose zu gewinnen, die mit Preisgeldern von über 3000 Euro gefüllt ist. mammuth / Getty Images Oliver Look 04| HEINZ |04.2018

Kulturkanal-Saison startet mit Schiffsparade Nasse Parade Der Kanal lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte? Richtig! Denn nicht Frühlingserwachen steht auf dem Programm, sondern das Kanalerwachen! Am 29. April startet die Kulturkanal- Saison 2018 unter dem Motto „GlückAuf – KulturKanal“ – mit einer Besonderheit. Gehen das Kanalerwachen und die pompöse Schiffsparade sonst getrennte Wasserwege, schippern sie erstmals einträchtig Hand in Hand über den Rhein-Herne-Kanal. Um 14 Uhr startet die Parade im Nordsternpark Gelsenkirchen und endet um 16 Uhr im Kaisergarten Oberhausen. Wer auf keinem der Fahrgastschiffe mitfahren möchte, kann sich noch auf ein abwechslungsreiches Programm entlang der nassen Route freuen. Foto: Britt Schilling SHAKESPEARE FESTIVAL Start des Vorverkaufs: 17.3.2018 Im Globe Neuss 7. Juni bis 7. Juli 2018 Benefiz-Gala eröffnet Comedyfestival RuhrHOCHdeutsch Gut gelacht Das Festival RuhrHOCHdeutsch steht in den Startlöchern: Vom 28.6. bis 14.10. ist beim größten deutschen Kabarett- und Comedyfestival im Dortmunder Spiegelzelt eine Schar bekannter und weniger bekannter Vertreter des Genres zu Gast – aus dem Revier und von anderswo. Traditionell wird das Festival mit einer Benefiz-Gala „Lachen für ’nen guten Zweck“ eröffnet: In diesem Jahr mit Ennio Marchetto. Alle Künstler treten ohne Gage auf. Der Erlös der Veranstaltung geht an das Frauenhaus Dortmund. www.ruhrhochdeutsch.de Globe Neuss www.shakespeare-festival.de Mirco Wallat Das war der wolle WAHNSINN Umjubelte Weltpremiere Am Ende hielt es keinen mehr auf dem Sitz! Rund 1.600 Gäste erlebten im ausverkauften Theater am Marientor die Weltpremiere des Musicals „WAHNSINN!“ mit den Hits von Wolfgang Petry – und machten die „Hölle, Hölle, Hölle“ los. Die turbulente Geschichte über vier Ruhrgebiets-Paare im Alltagstrott (Autoren: Martin Lingnau und Heiko Wohlgemuth, Regie: Gil Mehmert) zündet, geschnauzt und geschluchzt wird hier im formvollendeten Ruhri slang. Es sind herrlich komische Szenen wie „Majas Blumenwiese“, die den „Wahnsinn“ auch im Detail funktionieren lassen. Noch bis zum 29.4. in Duisburg. www.petry-musical.de 04.2018| HEINZ | 05

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