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02_2020 HEINZ MAGAZIN Bochum, Herne, Witten

STARTPHASE | FEBRUAR

STARTPHASE | FEBRUAR Antikmarkt am Centro Dinge aus dem schwedischen Möbelhaus hat jeder zu Hause, besondere Einzelstücke sind dagegen schwer zu finden. Wer sich lieber von der breiten Masse abheben möchte oder einfach gerne nach Kuriositäten stöbert, der kommt auf dem Retro-Vintage-Antikmarkt am 16.2. am Centro Oberhausen definitiv auf seine Kosten. Über 80 Aussteller bieten Möbel, Schmuck, Porzellan, Einrichtungsstücke und vieles mehr ausden vergangenenDekaden an. Live-Podcast im Druckluft Wie beeinflusst die Popkultur die Gesellschaft und wie hängen Rap und Politik zusammen? Diese Fragen diskutierenVassili Golod und Jan Kawelke inihremPodcast „Machiavelli“. Zwischen denZeilen ihrer Diskussionen besprechen sie dabei immer auch Themen wie Identität, Antisemitismus oder Feminismus. Und gemäß des aktuellen Podcast-Trends machen sie das jetzt auch live, unter anderem am 12.2. im Druckluft in Oberhausen. Wettbewerb zurPhoto+Adventure Diesmal geht es bei„Stadt, Land,Fluss“ nicht um ein schnellesWortspiel,sonderndarum, werzum Motto das beste Foto schießt. Teilnehmer des Fotowettbewerbs der Messe Photo+Adventure imDuisburger Landschaftspark können bis Ende März bis zu zwei Bilder einreichen. Ob Wasserfluten, Architektur oder Landidylle –bei der Umsetzungdes Mottos sind keine Grenzen gesetzt. Bewerbung einreichen geht über www.fotowettbewerb.photoadventure.eu GitarrenkunstimSteinbruch Sophie Chassée ist eine Gitarristin aus Osnabrück, die Modern Fingerstyle mit Folk und Pop zusammenbringt. Die Autodidaktin spielt seit dem elften Lebensjahr und steht inzwischen mit anerkannten Größen der Gitarrenszene auf der Bühne wie Jon Gomm oder Michael Fix. Am 11.2. (19.30 Uhr) ist sie zu Gast bei Tom’s Kaminlounge im Duisburger Steinbruch, am 21.2. (ab 19 Uhr) spielt sie imGelsenkirchenerWohnzimmer. Sophie Chassée ©Lukas Klein Muttersprachen im Ringlokschuppen Der Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim feiert den „Internationalen Tagder Muttersprache“ (21.2.). Gedichte, Erzählungen, Gesang und Musik werden von Menschen in ihrer jeweiligen Muttersprache vorgetragen, umdiese zuwürdigen und für andere erlebbar zumachen. Insgesamt zehn verschiedene Sprachen werden vertreten sein. Übersetzungen wird es aber auch geben, um den Inhalt der vielen Werke verständlich zu machen. Vassili Gold und Jan Kawelke ©Nils vom Lande ©Pressefoto Theaterprojekt arbeitet Loveparade-Katastrophe auf Raum zur Verarbeitung DasUnglückder Loveparade am 24.7.2010 hatsichinviele Köpfe eingebrannt. Bisheute ist es eine unverheilte Wunde der Region –zum Teil, weil die Frage nach Schuld und Verantwortung bisherunbeantwortetblieb.Klärenwirdsie sich wohl nie, dennAnfang2019 empfahl das Gericht, das Verfahren einzustellen. Der Grund: eshandle sich umein „kollektives Versagen einer Vielzahlvon Personen“. DasStück „Parade24/7“nimmtsichunter der Regie von Ulrich Greb der Thematik erneut an. Das Rechercheprojekt befasst sich auf theatrale Weisemit Interviews, Aussagen, Protokollenund Medienberichtenzum Umglückund bietet Raum zur Verarbeitung. Zu sehenam19.,23.,28. und29.2. im Schlosstheater Moers. Meisterdes Absurden Der zweimalige Sieg bei der deutschen Meisterschaft im Poetry-Slam beweist, dass Jan Philipp Zymny gut mit Worten umgehen kann. Seine intelligente und unkonventionelle Art bringt er in seiner Stand-up-Comedy mit absurder Komik zusammen. Was es bedeutet, Mensch zu seinund ob es nicht auch anders ginge,beantwortetder Wuppertaler in seinem Programm „How toHuman?“. Zuerst am6.2. in der Solinger Cobra und danach im GrammatikoffinDuisburg(8.2.). Loriot lebt! Legendäre Sketche, liebevolle Karikaturen und ein unverwechselbarer Humor: Für all das stand und steht Vicco von Bülow alias Loriot. Mit seinen skurrilen Alltagsbeobachtungen begeisterte der Künstler ein Millionenpublikum. Viele Zitate Loriots sind über die Jahre zugeflügelten Worten avanciert, etwa „Die Ente bleibt draußen“ oder „Ein Klavier,ein Klavier!“.Das Ensembledes Leipziger Kabaretts Pfeffermühle widmet dem Genie und seinen Sketchen ein ganzes Programm. Am 1.3. in der Stadthalle Mülheim (um 15und 19 Uhr) und am 2.3. im Bochumer Ruhrcongress (20Uhr). ©Schlosstheater Moers /Pressebild ©Jan Brandes 10| HEINZ |02.2020

Routeder Industriekultur begrüßtneues Mitglied Industrie und Archäologie ZumerstenMal in ihrerGeschichte begrüßt die Routeder Industriekultur ein neuesMitglied.Zuden 25 bisherigenMitgliedern gesellt sich nun auch dieSt. Antony Hütte in Oberhausen. Diegiltals Geburtsstätteder Eisenindustrieander Ruhr und überzeugtheute mit einem einzigartigen industriearchäologischenParkund einer besuchbarenZechenkolonie.Die Nummer 26 der400 KilometerlangenRoute feiertihren neuenStatusmit vielen Events,einer neuen Sonderausstellung und einem historischen Fest –das steigt aber erstam11.10.Bis dahin lohntsich ein Besuchnatürlich dennoch, denn biszum 23.2.besteht noch Gelegenheit,die Ausstellung „nützlich &schön –Produktdesignvon 1920 bis1940“zusehen. ©Vittoria Lenz Brost-Stiftung will Bürgerteilnahme fördern Gestalten und mitmachen VieleBürgerwünschensichmehrMitspracherecht und Einbindung in lokaleAngelegenheiten. DieBrost-Stiftung versucht dies jetztin Oberhausen, Herneund Bottrop mit dem neuenProjekt„DasRuhrgebiet bessermachen“umzusetzen.Ideen für die eigene Stadtund Region sollen vonden Anwohnernselbst kommen –deshalb veranstaltet sieinden Städten noch biszum 10.3. zahlreicheGesprächsrunden in Kneipenund Restaurants. Zusätzlich kann über die Online-Plattform ruhrgebietbessermachen.demitgemacht werden. JungeTriennale eröffnet „SafeSpace“ fürJugendliche Freiraum für Ideen Junge Menschen ernst nehmen, sie bei Kulturprojekten einbinden undselbstDinge aufdie Beinestellen lassen: Dafür setztsich dieJunge Triennale alsTeil der Ruhrtriennale ein.ImRahmendes Projekts „#nofear“eröffnetdas Team in Zusammenarbeit mitverschiedenen Schulen in Duisburg-Hochfeld (Hochfeldstraße 2) den neuen Treffpunkt „Safe Space“. Ein sicherer Ort für Jugendliche, an dem sie sich mit ihren Ideen ungehemmt austoben können. Eröffnung am 7.2. (15.30 Uhr)mit Theater, Musikund Kunst. Jetztim Kühlregal 02.2020| HEINZ |11

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