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E-Paper Heinz-Magazin für Bochum 03/2017

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BÜHNE ÜBERSICHT

BÜHNE ÜBERSICHT HEINZ-AUTORIN SANDRA ANKLAM, SCHAUSPIELHAUS BOCHUM SCHNITTSTELLE VON KUNST UND HEILUNG Der König ohne Reich ■ Regisseurin Sandra Anklam arbeitet seit geraumer Zeit im künstlerisch-therapeutischen Bereich, den sie über das Theater zugänglich macht. Nach diversen Projekten, u.a. mit strafgefangenen Männern, inszeniert sie in Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL Universitätsklinikums Bochum, Marcel Cremers „Der König ohne Reich“. Dabei werden 13 Patienten und Mitarbeiter der medizinischen Einrichtung zu gleichberechtigten Akteuren auf der Bühne. Eine Krone ist alles, was dem König geblieben ist. Thron, Schloss, Bedienstete und der gesamte Hofstaat sind verschwunden, weshalb sich der Regent auf die Suche nach seinem Reich begibt. Währenddessen wird immer deutlicher, dass es gar nicht nur um das Wiederfinden der Besitztümer geht, sondern um die Frage, wer der König eigentlich selbst ist. SiA ❚ DER KÖNIG OHNE REICH Theater Unten Schauspiel Bochum, Königsallee 15, (0234) 33335555; Termine: 22.3., 19 Uhr (Prem.), 24./28.3., jew. 18 Uhr; Preise: 9/4 € erm. KERSTIN TURLEY Frühlings Erwachen Endlich kommt der Frühling, die Tage werden wärmer, und schon steigt die kollektive Laune. Die (Außen-)Welt rückt näher, es stellt sich ein allgemeines erwartungsvolles Gefühl der Vorfreude ein. So weit, so generationsübergreifend gültig. In zweiter Bedeutung des Frühlings (bemessen an der Lebenszeit), bezeichnet er die Übergangsphase von der Kindheit zum Erwachsenenleben, in der so allerlei erwacht. Die Pubertät als solche ist schwer zu fassen, und eigentlich ist es fast ein Wunder, dass es wenige herausragende Theaterstücke dazu gibt. Der 2010 veröffentliche Roman „Tschick“ traf den Nerv der jugendlichen Generation und schaffte es in seiner Bühnenfassung zum meistgespielten Stück der jüngsten Spielzeiten. Nun hat das Theater Hagen einen Kompositionsauftrag vergeben und macht das Roadmovie damit salonfähig für die Opernbühne. Sicher hilfreich, wenn der bekannte Titel die (jugendlichen) Zuschauer in die Oper lockt, aber nicht das einzige Potenzial, was die Macher in der bewegten und bewegenden Geschichte sehen (siehe Bühnenstory). Aufbruchstimmung allenthalben – freuen wir uns darauf! Kerstin Turley SANDRA SCHUCK 40 JAHRE BONEY M. Daddy Cool NEUES AUS DEM REICH DER SCHATTEN Shadowland 2 ■ Dschungelwälder, Musikkneipen und Maschinenwelten: Die neuen Abenteuer im Schattenland der US-Tanzkompanie Pilobolus spielen in einem Lagerhaus, im dunklen Inneren von Kisten. Darin eingesperrt sind fantastische Geschöpfe. Der Wärter, der die Kisten bewacht, entdeckt zusammen mit der jungen Frau von der Poststelle unvermittelt einen Zugang zu dem Schattenleben im Inneren der Kisten. Werden sie die Gefangenen DAS TANZMUSICAL DIREKT AUS KUBA Soy de Cuba ■ Feurige Tänze zu pulsierenden Rhythmen und eine bewegende Liebesgeschichte: Im Zentrum steht die junge Ayala. Eingeengt von ihrem Zuhause im ländlichen Viñales, zieht es sie nach Havanna, wo sie ihr Glück als Tänzerin versuchen will. Schnell lernt sie die Schattenseiten einer Welt kennen, in der Intrigen, Eifersucht und Rivalität an der Tagesordnung sind. Doch Ayala gibt nicht auf. Sie weiß, sie wird sich als Tänzerin beweisen ■ Sunny, ein junger talentierter Tänzer aus Jamaika, zieht nach England. Und dieser Moment verändert sein ganzes Leben. Er gründet eine Tanzgruppe mit dem Namen „Die Sunshine Crew“. Ziel der Gruppe ist, den wohl wichtigsten Tanzwettbewerb in ganz London im Rasputin Nachtclub zu gewinnen. Er begegnet Rose wieder, die er schon seit seiner Kindheit auf Jamaika kennt. Sie gehört der rivalisierenden „Thunder Crew“ an. Das Musical „Daddy Cool“, produziert und komponiert von Frank Farian, tourt jetzt durch den Sektor. Es nimmt die Zuschauer mit auf eine musikalische Reise in die 1970er- bis 90er-Jahre. Das Besondere an „Daddy Cool“ ist die zeitgemäße musikalische Umsetzung der Songs. Zu hören sind mehr als 20 Welthits wie „Rivers of Babylon“, „Ma Baker“, „Brown Girl In The Ring“ und „Girl You Know It’s True“. dt ❚ DADDY COOL Ruhrfestspielhaus Recklinghausen; 24.3. / Westfalenhallen Dortmund; 25.3. / Colosseum Theater Essen; 26.3. / Teo Otto Theater Remscheid; 28.3.; Preise: 36,90-66,90 €, Tickethotline (01806) 570070 retten? Unter der Leitung des bewährten Kreativteams um Pilobolus-Gründer Robby Barnett, bestehend aus Itamar Kubovy, Renée Jaworski und Matt Kent, erneut flankiert von SpongeBob-Autor Steven Banks und Singer-/ Songwriter David Poe (Musik), werden sich neun Körper strecken und verknäueln, zu Landschaften und Gebäuden formen und dazu Fantasiewesen entstehen lassen. dt ❚ SHADOWLAND 2 Mercatorhalle Duisburg im CityPalais, Landfermannstr. 6; Termine: 21./22.3., jew. 20 h; Preis: ab 39,90 €, Tickets (01806) 570099; www.semmel.de; Verlosung: 5x2 Karten unter www.heinz-magazin.de PHILIPPE FRETAULT KAMPF UND LEIDENSCHAFT Tender Napalm ■ Ihre Waffen bestehen aus Liebe, Sex, Hass, Wut und Trauer, die sie allesamt einsetzen. Ein Mann und eine Frau kämpfen sich durch das Schlachtfeld ihrer leidenschaftlichen Beziehung und Zärtlichkeit. Körperliches Begehren und Gewalt vermischen sich dabei zu einem explosiven Mix poetischer Schönheit. Autor Philip Ridley, der sich bereits durch Werke wie „Schrei in der Stille“ und „Heartless“ einen Namen machte, untersucht in „Tender Napalm“ die Sprache der Liebe und definiert sie neu. Regisseur Frank Weiß, der seit 2013 dramaturgisch mit Romy Schmidt, Leiterin des Prinzregenttheaters Bochum, zusammenarbeitet, hat die Inszenierung der deutschen Erstaufführung des Stückes für das PRT übernommen. Dieses wurde erst im Februar von dem Rezensionsportal „Nachtkritik“ für Schmidts Umsetzung von „Die Schöne und das Biest“ in der Kategorie der besten Inszenierung als Sieger gekürt. SiA ❚ TENDER NAPALM Prinzregenttheater, Prinz-Regent- Str. 50-60, Bochum, Tel. (0234) 771117; Termine: 18.3. (Premiere), 19.3., jew. 19.30 Uhr; Preise: 16/8 € erm. und das Herz ihrer großen Liebe erobern. Die Songs, die eigens für das Tanzmusical entstanden sind, stammen aus der Feder der kubanischen Musik-Legende Rembert Egues. Und nicht nur beim Titelsong „Soy de Cuba“ spürt man, dass den beiden Sängern und den sechs Musikern der typisch kubanische Rhythmus und Sound im Blut liegen. dt ❚ SOY DE CUBA Theater am Marientor Duisburg; 10.4. / Capitol Theater Düsseldorf; 11.-12.4. / Colosseum Theater Essen; 13.4.; Konzerthaus Dortmund; 15.-16.4.; Preise: ab 38 €, Tickets (01806) 101011; www.soydecuba.de; Verlosung: 3x2 Tickets pro Stadt: www.heinz-magazin.de KAI HEIMBERG GALLISSAS 58 | HEINZ | 03.2017

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