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05/06_2020 HEINZ Magazin

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STARTPHASE|MAI

STARTPHASE|MAI Museumfür Fotokopieonline Das Makroscope Mülheim ist zwar zurzeit nicht zu besuchen, dafür ist das dort beheimatete Museum für Fotokopie online gegangen. Seit 1985 sammelt es Copy Art, also Kunstvom Kopierer. Aberauch Kopiergeräte,Materialien und Co.Der Wegins Netz erfolgtzum 35. Jubiläum dieses durchaus unterhaltsamen Nischenprojekts.Denn: Copy Artist auch, wenn gelangweilte Büromitarbeiter ihre Gesichter aufn Kopierer drücken. www.museum-fotokopie.de Fidena sucht Lovesongs Das Puppenspielkunst-Festival „Fidena“ hätte vom 19. bis 30.5. stattgefunden. Einiges soll nach der Corona-Absage nun in den Herbstwandern. ZumTröstenveranstaltetdie Fidena einen Liebeslied-Contest. Ob Schnulze, Rocksong oder Rap, ab16Jahren kann jeder seine Eigenkomposition einschicken und wird vielleicht (mitetwas Glück und Talent) am 30.5. bei einer digitalen Preisverleihung aufder Homepage www.fidena.love als Siegergekürt. Kunstverein vonaußenbetrachten Die Pforten des Dortmunder Kunstvereins sind zwar momentan geschlossen, vorbeischlendern lohnt sich trotzdem: Durch die rundum laufende Fensterfront kann die Ausstellung „La La Cunt“der französischen Künstlerin Anne-Lise Coste betrachtet werden. Die nimmt sich urbanen Graffitis an. Von17bis 20 Uhrwerden die Räume beleuchtet.Bis 31.5.! Moers Festivalfindet(anders) statt Das Moers Festival ist vom Grundprinzip her dem Experimentund Wagnis zugewandt.Die Ausgabeim Jahr 2020 macht, zwangsweise, einen riesigen Sprung in diese Richtung. Denn: das Festival findet statt. Aberohne Zuschauer, die bleiben zuhause und können alles inStreams sehen, die vom arte Concert-Teamvor Ortaufgenommen werden. DieKünstler spielen mit Abstand auf echten Bühnen. Wer Solidaritätzeigenwill,kauft einTicket und erstattet esnicht zurück. Timetable und alle weiteren Informationen auf www.moers-festival.de Festivalleiter Tim Isfort ©Helmut Berns Plakatflohmarkttogo Ausbleibende Kinobesuche schlagen nicht nur Filmjunkies aufs Gemüt. Die Kinobetreiber haben’s doppelt schwer.Die SchauburginDortmund hat gehandeltund unter www.kino-on-demand.com Filmtipps zusammengestellt. Wer die streamt, supportert das Kino. Außerdem gibt es Kinogutscheine für die Zeit danach und den Kinoplakatflohmarkt to go auf Facebook. Dort können Filmposter in einem Album durchgeblättert und ergattertwerden. ©Nick Fewings onUnsplash Dirigentin und Residenzkünstlerin Mirga Grazinyte Tyla ©Andreas-Hechenberger /Universal-Music Podcasts,Bilder undvirtuelleRundgänge zurregionalen Geschichte LWL-Museen digital Das Kulturangebot muss sich zu Zeiten von Corona andere, digitale Wege suchen, um an Auge und Ohr zugelangen. Hierfür hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, der 18 Museen in der Region betreibt, verschiedene Strategien entwickelt, um diese auch online für Kulturinteressierte verfügbarzumachen. Nebenneuen Podcasts vonExpertenund umfangreichenBilderstrecken,bieten dasLWL-Archäologiemuseum inHerne und das LWL-Römermuseum in Haltern am See jeweils digitale Rundgänge durch ihre Dauerausstellungen auf ihren Websites an. Das Schiffshebewerk Henrichenburg bietet sogar schon seit Jahren mittelseiner eigensfür diesen Zweck eingerichtetenApp virtuelle Besuche an.www.lwl.org Klaviere für daheim Die 33Termine des Klavier-Festival Ruhr steigen nicht ab Mai, sondern zwischen dem 30.8 und 28.11. Ein digitaler Spielplan zeigt in der Zwischenzeit die besten Tonaufnahmen der vergangenenJahre.Sokönnentreue Festivalbesucher einige der schönsten Momente wieder erleben und Neulinge, die noch nie einen Termin wahrgenommen haben, einen Eindruck gewinnen. Alle Infos zum digitalen Spielplan für den MonatMai aufder Homepage: www.klavierfestival.de/musik-fuer-zuhause. Große Vorfreude In Zeiten vonCoronamuss man sich waseinfallen lassen, um seinem Publikum die neue Saison zu präsentieren. Besonders schön gelöst hat das dasDortmunder Konzerthaus.Intendant Raphael von Hoensbroech stiefelte in einem Youtube-Video einmal vom Dach bisinden Keller.Auf dem Wegerzählt er interessante Fakten zum Haus und stellt en passant die Highlights 20/21 vor. Darunter etwa die „Jungen Wilden“Trompeter Simon Höfele (27.10.) und Sopranistin Anna Lucia Richter (24.3.). ImHerbst gibt esmit Strawinskys Ballettmusik „Le sacre duprintemps“ am 15.11. dannauchnochmal Frühlingsgefühle. Im LWL-Museum für Kunst und Kultur entstehen zur Zeit Videos, die digital Werke der Sammlung vorstellen. ©LWL /Hanna Neander ©Iglesias 06| HEINZ |05.2020

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